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Ursachen mangelnder Bildungserfolge von Migrantenkindern in Deutschland

Ulla

Ursachen mangelnder Bildungserfolge von Migrantenkindern in Deutschland
1. Einleitung 2
2. Ursachen mangelnder Bildungserfolge von Migrantenkindern in Deutschland 3
1. 2. Ursachen und Folgen der mangelnden Sprachfähigkeit bei Kindern mit Migrationshintergrund 4
2.2 Möglichkeiten der Förderung der Sprachkompetenz bei Migrantenkinder in Kindertagesstätten und Schulen 6
Literaturverzeichnis 8

1. Einleitung

Seit einigen Jahren finden sich in der Presse immer wieder Artikel, die sich mit dem Thema mangelnde Bildungserfolge bei Kindern der Migranten in Deutschland beschäftigen. Auch die Pisastudien weisen auf diesen Umstand, z.B. den mangelnden Leseverständnis bei diesen Kindern, hin. „Das deutsche Schulsystem zeichnet sich im internationalen Vergleich dadurch aus, dass der Schulerfolg von Schülerinnen und Schülern wie in kaum einem anderen Land von den Sozialmerkmalen und der Ethnie der Herkunftsfamilie abhängt“(Baumert et al 2001,S.). Welche Strukturen und Mechanismen aber sind die Ursachen hierfür und so verantwortlich für die ausbleibenden Erfolge in der Bildung der Migranten? Und welche Möglichkeiten der Förderungen gibt es, um eine Chancengleichheit und Bildungserfolge für diese Gruppe zu gewährleisten?
Nachdem in den 1970er Jahren viele Migranten ihre Familien aus ihren Heimatländern nachholten, wurden zu der damaligen Zeit Auffangklassen in den Schulen in Deutschland eingerichtet um den Kindern dieser Gruppe, die der deutschen Sprache nicht mächtig waren primär Deutschkenntnisse zu vermitteln. In der folgenden Zeit 1980 bis 1990 war dies nicht mehr notwendig, da der weit größere Anteil der Migrantenkinder in Deutschland geboren wurden und in den Familien und unter gleichaltrigen deutschen Freunden die deutsche Sprache erlernten (vgl. Mansel, 2007, S.105). Dies hat sich aber in den letzen Jahren wieder geändert. Ursache hierfür sind mehrere Faktoren, die im folgenden Abschnitt näher erläutert werden. Welche Schulbildung erlangen die Kinder der Zuwanderer und ergibt sich hier ein einheitliches Bild der einzelnen ethnischen Gruppen der Migranten? Diese Frage wird zu Beginn meiner Arbeit beantwortet. Die Ursachen für mangelnde Schulbildung und –erfolg werden anschließend beleuchtet. Hierbei kann nur auf einzelne Gruppen der Migranten eingegangen werden. Welche Möglichkeiten der Förderung der Migrantenkinder gibt es in Kindergärten und Schulen, was kann hier geleistet werden und welche Rahmenbedingungen werden hierfür benötigt? Der letzte Abschnitt erläutert die Notwendigkeit der Integration und Förderung der Kinder der Migranten auch aus wirtschaftlicher Sicht

2. Ursachen mangelnder Bildungserfolge von Migrantenkindern in Deutschland

Der Bildungsforscher Jürgen Baumert argumentiert in einem Interview „In der Wissensgesellschaft bestimmt Bildung den Lebenslauf stärker, als dies je zuvor der Fall war. Allein aufgrund des Bildungsabschlusses lassen sich Einkommenserwartungen, Scheidungsrisiken oder das Risiko, krank zu werden und früher zu sterben oder nach der Rente unzufrieden zu sein, substantiell vorhersagen“ (Weinzierl & Verbeet, 2010).
Wenn also Bildungsabschlüsse einen so großen Einfluss auf den Verlauf des Lebens haben, ist es von existentieller Bedeutung Bedingungen zu schaffen, die den Kindern einen hohen Bildungsgrad ermöglichen. Es soll hier der Frage nachgegangen werden, welchen Bildungsabschluss die Kinder von Migranten in Deutschland erlangen? Laut Auswertung der PISA- Studie im Jahr 2003 kommen die Autoren Schümer und Tillmann zu folgenden Ergebnissen: „Die PISA- Daten zeigen, dass Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund im Durchschnitt doppelt so häufig eine Jahrgangsklasse wiederholen müssen wie 15- Jährige deutscher Herkunft. Es lassen sich jedoch deutliche Unterschiede bezüglich der Herkunftsländer der Migrantenkinder feststellen. Betroffen sind 47,7 Prozent der Jugendlichen türkischer Herkunft und 46,5 Prozent der Jugendlichen, die aus Familien aus den arabischen Ländern stammen“ (Schümer, Tillmann, 2004, S. 131). Warum sind gerade Kinder, deren Eltern aus der Türkei oder den arabischen Ländern stammen sosehr von mangelden Bildungserfolgen betroffen? Kinder deren Eltern als Migranten aus Viertnam kamen zeigen im Gegensatz zu den oben genannten Kindern ein hohes Bildungsnideu, so besuchen 74 Prozent der Kinder von Viertnamesen in Brandenburg ein Gymnasium (vgl. Mai, 2008) Welche Faktoren bedingen den Unterschied zwischen beiden Gruppen. Nachweislich ist es nicht die finanzielle Situation und auch nicht die im Elternhaus gesprochene Sprache. Sind es kulturelle Voraussetzungen? Sind viertnamesiche Kinder leistungsorientierter als ihre türkischen und arabischen Mitschüler? Sind sie zielstrebiger bei der Erlangung ihrer Bildungszielen? Diese Vermutung liegt nahe, bedarf aber einer wissenschaflichen Untersuchung. Der Augenmerk dieser Arbeit liegt schwerpunkmäßig bei den Kindern aus türkisch- und arabischstämmigen Familien. Wie von Baumert in der Zusammenfassung der PISA Studie 2000 erwähnt gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen Herkunftsland der Eltern und Schulerfolg der Kinder. So schreibt er: „ …..sind jedoch beide Eltern zugewandert, so ist die Situation erheblich ungünstiger. Von den Kindern mit in Deutschland geborenen Eltern besuchen mehr als 30% das Gymnasium; in der Gruppe der Kinder, deren Eltern im Ausland geboren sind, beträgt der Anteil nur knapp 15%. Für den Hauptschulbesuch liegen die entsprechenden Quoten bei etwa 25% und fast 50%“( Baumert et al, 2003,S. 57). Was aber sind die Ursachen für dieses schlechte Abschneiden der Migrantenkinder in Bildungsangelegenheiten? Hier führt Baumert aus: „ Diese Unterschiede in den Chancen der Bildungsbeteiligung verschwinden, wenn man die in PISA erhobene Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler kontrolliert. Vergleicht man also Jugendliche, die deutschsprachige Texte ähnlich gut lesen können ist keine Benachteiligung von Kindern aus Zuwanderungsfamilien mehr zu beobachten. Demnach stellt für diese Gruppe die Beherrschung der Verkehrssprache die entscheidende Hürde in ihrer Bildungskarriere dar“ (Baumert et al, 2003,S.57). Mangelnde Sprachkenntnisse führen in allen Disziplinen der Schule zu mangelnden Leistungen. Denn, versteht man die Fragestellung einer Aufgabe nicht, ist man auch nicht in der Lage sie zu lösen. Die Sprache scheint die entscheidende Rolle beim Erwerb von Bildung zu spielen. Warum aber sprechen die Kinder der Migranten, die zum großen Teil selbst in Deutschland geboren sind und hier die Schule durchlaufen haben, ein so unzureichendes Deutsch? Dies hat viele Ursachen, von denen einige im nächsten Kapitel näher beleuchtet werden.

1. 2. Ursachen und Folgen der mangelnden Sprachfähigkeit bei Kindern mit Migrationshintergrund

Sprache ist der Schlüssel zu unserer Welt. Ihre Entwicklung das Resultat eines erfolgreichen Zusammenspiels zwischen Kind und Umwelt. Sprachstörungen und fehlende Sprache in der Kindheit sind für die Betroffenen besonders fatal, da die Sprache die wichtigste Möglichkeit des Ausdrucks für Emotionen, Bedürfnisse und eine wesentliche Voraussetzung für die Kontaktaufnahme im sozialen Umfeld ist. „ Die wichtigste Ausdrucksmittel des Menschen ist die Sprache….Sie erlaubt es Absichten, Bedürfnisse und physische Zustände auszudrücken, andere zu beeinflussen und Ziele zu erreichen.“ (Fendrich,2000,S.11) Die Migrantenkinder sprechen in ihrem Elternhaus die Sprache der Heimat ihrer Eltern und Großeltern. Unter Ihresgleichen können sie sich ausdrücken und verständlich machen. Wenn sie in den Kindergarten kommen, fehlen ihnen aber die Worte, um ihre Wünsche, ihre Ängste und Bedürfnisse auszudrücken, denn in den Kindergärten ist die Umgangssprache Deutsch. Es ist ihnen über einen Zeitraum nicht, oder nur unzureichend möglich, sich verständlich zu machen und selber andere zu verstehen. Oft ist der Besuch dieser Einrichtung die erste Gelegenheit für die Kinder, die deutsche Sprache zu sprechen, es ist ihr erster Kontakt mit der Sprache. Bis zu diesem Zeitpunkt haben viele dieser Kinder keine Gelegenheit erhalten Deutsch zu lernen. Hier wäre ein Ansatzpunkt der Abhilfe Kindergrippen einzurichten und anzubieten, also ein früheren Kontakt der Kinder der Zuwanderer mit der deutschen Sprache zu er möglichen. Dies würde den Erwerb der deutschen Sprache zeitlich vorverlegen und zwar in eine Entwicklungsphase der Kinder, in der sie Sprache entwickeln und erlernen. Warum aber wird in den Familien der Migranten weiterhin die Heimatsprache gesprochen, obwohl sie oft schon in dritter Generation hier in Deutschland leben? Ein Grund für den mangelnden Spracherwerb der Kinder und das häufig fehlende Interesse der Migranten daran, die deutsche Sprache zu erlernen, sind die ethnisch segregierten Wohnviertel, in denen es fast keine deutschen Familien mehr gibt. So können die Migrantenkinder die deutsche Sprache nicht im Spiel mit Gleichaltrigen lernen. In diesen Gebieten ist es auch nicht notwendig Deutsch sprechen zu können. Die Infrastruktur ist meist fest in den Händen der Migranten, so haben die Geschäftsinhaber, wie auch die Ärzte und Anwälte häufig Migrationshintergrund. Banken beschäftigen Angestellte, die der Heimatsprache der Migranten mächtig sind. In den Kindergärten gibt es türkisch und arabisch stämmige Erzieher und die Schulen in diesen Gebieten suchen Lehrer, die auch die Heimatsprache der Migranten sprechen. Diese Ghettos sind konterproduktiv und unterbinden die Notwendigkeit bei den Migranten die deutsche Sprache zu sprechen. Nach dem Durchlaufen der Schulzeit gibt es bei vielen Migranten auch wenig Gelegenheit die deutsche Sprache zu sprechen. Freunde und Verwandte sprechen miteinander türkisch bzw. arabisch, diese Menschen halten an ihrer Muttersprache fest, da sie sich nicht als Deutsche sondern als Türken und Araber fühlen. Diese Sprache ist ein Teil ihrer Heimat, der sie sich emotional verbunden fühlen. In den letzten Jahren suchen sich Migranten häufig einen Ehepartner in ihrem Herkunftsland. Kommt dieser nach Deutschland ist er in der Regel der deutschen Sprache nicht mächtig. Da es sich bei diesen Zuwanderern meist um Frauen handelt, und diese wenige Möglichkeiten des deutschen Spracherwerbs haben, führt dies dazu, dass in diesen Familien fast ausschließlich die Muttersprache der Mutter gesprochen wird. Sie ist es, die ihren Kindern die ersten Worte und die Sprache beibringt, die Sprache ihrer Heimat. Da diese Frauen die deutsche Sprache meist nicht beherrschen, ist es ihnen oft nicht möglich, eine Arbeit zu finden. So fehlt ihnen auch diese Möglichkeit unter deutschen Kollegen die deutsche Sprache zu erlernen. „ Häufig werden mangelhafte Deutschkenntnisse für die schlechte Bildungs- und Arbeitssituation der Migranten verantwortlich gemacht. Aber nicht nur im Arbeitsleben, sondern auch im alltäglichen Zusammenleben mit der Mehrheitsgesellschaft sind Deutschkenntnisse von erheblicher Bedeutung. So steigt die Akzeptanz durch die Mehrheitsbevölkerung enorm, wenn die Möglichkeit der problemlosen sprachlichen Verständigung besteht; Kontakte und somit Austausch werden nur möglich, wenn Deutschkenntnisse vorhanden sind“ (Sauer, Halm, 2009, S.43). Die Migrantinnen haben kaum Möglichkeiten, einen Bekannten- und Freundeskreis außerhalb ihres Sprachumfeldes zu erlangen. So findet man an der Heinrich-Seidel-Grundschule im Wedding in Berlin kaum Kontakte zwischen den türkischen und den arabischen Migranten. Jede Gruppe bleibt isoliert, denn die Sprache der Anderen wird nicht verstanden. Ein weiterer Grund für die mangelnden Deutschkenntnisse der Kinder der Migranten ist die mediale Versorgung mit Fernsehprogrammen aus der Heimat. In den Familien mit Migrationshintergrund wird, durch Satellitenfernsehen möglich gemacht, vorwiegend das Programm der eigenen ethnischen Kulturgemeinschaft konsumiert. Durch Gebrauch der Heimatsprache und dem vorrangigem Interesse an Geschehnissen und Entwicklungen in der Heimat wird die Verbundenheit der Eltern mit dem Herkunftsland für die Kinder deutlich und diese pflegen aus diesem Wissen heraus auch ihre Verbundenheit in der Benutzung der Sprache ihrer Eltern. Dies hat aber für die Kinder fatale Folgen, “ (… dass in den Grundschulen wieder Kinder eingeschult werden, die- obwohl sie in Deutschland geboren und aufgewachsen sind- der deutschen Sprache nur teilweise bzw. kaum mächtig sind.“ (Mansel, 2007, S. 106) Vor allem, die in Deutschland lebenden türkischen Jugendlichen, schneiden bei der Lesekompetenz dann schlechter ab, wenn in ihren Familien die Herkunftssprache gesprochen wird (vgl. Baumert; Schümer, 2001, S. 394 ff.). Erstaunlich ist hier, dass andere ethnische Gruppen, in denen auch überwiegend die Heimatsprache der Eltern gesprochen wird, ganz andere Ergebnisse erzielen. So findet man bei vietnamesischen Kindern von Migranten ein hohes Bildungsniveau und eine starke Leistungsbereitschaft in der Schule. Hier spielen die Maßstäbe der Kultur und Wertvermittlung in der Erziehung unter Umständen eine entscheidende Rolle.

2.2 Möglichkeiten der Förderung der Sprachkompetenz bei Migrantenkinder in Kindertagesstätten und Schulen

„Obwohl die Beteiligungsquote von Migrantenkindern in den Kindergärten zunimmt und sie in Vorschulen überproportional vertreten sind, gelingt es weder den Kindertages-einrichtungen noch dem Schul- und Ausbildungssystem, diese Kinder und Jugendlichen – trotz nachgewiesener hoher Bildungsmotivation – adäquat zu fördern. Der konstruktive Umgang mit sozialer und kultureller Heterogenität und Vielfalt ist in deutschen Bildungseinrichtungen schwach ausgeprägt.“ (Beauftagte der Bundesregierung für Migranten, 2004, S. 37). Dies hat verschiedenste Ursachen, denn, wenn die Kinder einer Kindergartengruppe sich fast vollständig aus Migrantenkindern zusammensetzen, wird es der Erzieherin nicht möglich sein, diesen Kindern die deutsche Sprache im nötigen Rahmen nahe zu bringen. Ursachen sind hier sind auch Gruppengröße, andere Defizite in der kindlichen Entwicklung der Kinder, mangelnde Unterstützung durch die Eltern, fehlende Qualifikation des pädagogischen Personals. Sind die Kinder überwiegend aus einem muttersprachlichen Land, werden die restlichen Kinder vermutlich eher diese Sprache und nicht Deutsch als Kommunikationssprache wählen. Hier muss man andere Wege gehen. In den einzelnen Bundesländern wird seit Jahren Sprachförderung betrieben, so belegen die Ergebnisse der in Hessen im Jahr 2003 eingeführten Vorlaufkurse, dass nach Feststellung eines sprachlichen Förderbedarfs im Einschulungsgespräch durch Sprachförderung, der in Grundschulen neun Monate durchgeführt wird und 10 bis 15 Stunden in der Woche umfasst „Fast alle Kinder (96%), die den Vorlaufkurs besuchten, konnten eingeschult werden, nur knapp 4% wurden zurückgestellt. Von den Kindern, die trotz Empfehlung keinen Vorlaufkurs besuchten, konnten nur 19% eingeschult werden, 81% wurden zurückgestellt. Diese Daten verdeutlichen die Wirksamkeit systematischer vorschulischer Förderung.“ (Arbeitsgruppe3, 2007, S. 42)
In der letzen Pisastudie, aus dem Jahr 2009 ist eine Verbesserung der Bildungssituation der Migrantenkinder zu erkennen. „Jugendliche mit Migrationshintergrund konnten sich seit PISA 2000 im Lesen um 26 Punkte substanziell verbessern. Auch der Zusammenhang zwischen Lesekompetenz und sozialer Herkunft hat seit PISA 2000 abgenommen. Er ist aber im Vergleich zu anderen Ländern nach wie vor hoch.“ (Forschung, 2011). Dieser Erfolg beruht auch auf der vermehrten Einrichtung von Ganztagsschulen. Durch den langen zeitlichen Aufenthalt der Kinder in diesen Einrichtungen üben sie die deutsche Sprache und so das Sprachverständnis der Kinder verbessert. Dadurch wird den Kindern die Möglichkeit eröffnet, die deutsche Sprache gezielt zu erlernen. Auch im Schulbereich sowie im Vorschulbereich liegt ein Schwerpunkt der Arbeit des pädagogischen Personals in der Förderung der Migrantenkinder. Zahlreiche Förderungsprogramme haben einer Verbesserung der Situantion gebraucht, das Ergebnis ist aber noch nicht ausreichend. Nicht nur im Interesse einer immer größer werdenen Gruppe von Kindern von Migranten sondern auch im Interesse aller in Deutschland lebenden Menschen ist eine Verbesserung der Bildungesabschlüsse dieser Kinder in den nächsten Jahren von existenieller Bedeutung.
„Vom Bildungsstand und den Qualifikationen der in Deutschland lebenden Menschen hängen unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Zukunft ab. Dabei kommt der nachhaltigen Verbesserung der Integrationsfähigkeit des deutschen Bildungs- und Qualifikationssystems eine Schlüsselrolle zu“ (Beauftragte der Bundesregierung für Migranten, Flüchtlinge und Integration, 2010,S. 43)

Literaturverzeichnis

Arbeitsgruppe3. (2007). Gute Ausbildung und Bildung sichern- Arbeitsmarktchancen erhöhen. Abschlussbericht. Berlin: Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Hrsg).

Artelt, Cordula; Baumert, Jürgen; Klieme, Eckhard; Neubrand, Michael; Prenzel, Manfred; Schiefere, Ulrich; Schneider, Wolfgang; Schümer, Gundel; Stanat, Pera; Tillmann, Klaus- Jürgen; Weiß, Manfred (2003): PISA und PISA-E: Zusammenfassung der bereits vorliegenden Befunde. In: Artelt, Cordula; Baumert, Jürgen; Klieme, Eckhard; Neubrand, Michael; Prenzel, Manfred; Schiefere, Ulrich; Schneider, Wolfgang; Schümer, Gundel; Stanat, Pera; Tillmann, Klaus- Jürgen; Weiß, Manfred (Hrsg.): PISA 2000, Ein differenzierter Blick auf die Länder der Bundesrepublik Deutschland. Oplaten: Leske + Budrich

Baumert, Jürgen; Schümer, Gundel (2001): Familiäre Lebensverhätnisse, Bildungsbeteiligung und Kompetenzerwerb. In: Baumert, Jürgen ; Klieme,Eckhard; Neubrand,Michael; Prenzel, Manfred; Schieferle,Ulrich; Schneider,Wolfgang; Stanat,Petra; Tillmann,Klaus-Jürgen; Weiß,Manfred (Hrsg.): PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Vergleich. Oplaten: Leske + Budrich

Beauftagte der Bundesregierung für Migranten, Flüchtlinge und Integtation (2004). 6. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland.

Bundesregierung Deutschland. Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat Öffentlichkeitsarbeit (2011) Pisa: Deutschland holt auf. Abgerufen am 19.03.2011 von http://www.bmbf.de/de/999.php

Beauftagte der Bundesregierung für Migranten, Flüchtlinge und Integtation (2010). 8. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. Bundesregierung Deutschland. Abgerufen am 03.03.2011 von http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/024/1702400.pdf

Frendrich, Bärbel (2000): Sprachauffälligkeiten im Vorschulalter. Weinheim und München: Juventa Verlag
Mai, Marina (2008): Ostdeutsche Vietnamesen überflügeln ihre Mitschüler. Abgerufen am 22.02.2011 von http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,druck-582545,00.html

Mansel, Jürgen (2007): Ausbleibende Bildungeserfolge der Nachkommen von Migranten. In: Harring, Marius; Rohlfs, Carsten; Palentin, Christian (Hrsg.):Perspektiven der Bildung, Kinder und Jugendliche in formellen, nicht-formellen und informellen Bildungsprozessen. Wiesbaden: VS- Verlag für Sozialwissenschaften.

Sauer, Martina; Halm, Dirk; Stiftung Zentrum für Türkeistudien (Hrsg.), (2009): Erfolge und Defizite der Integration türkischstämmiger Einwanderer, Entwicklung der Lebenssituation von 1999-2008. Wiesbaden: VS- Verlag für Sozialwissenschaften

Schümer, Gundel; Tillmann, Klaus-Jürgen; Weiß, Manfred (Hrsg.), (2004): Die Institution Schule und die Lebenswelt der Schüler, Vertiefende Analysen der PISA-2000 Daten zum Kontext von Schülerleistungen. Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften.

Weinzierl, Alfred., & Verbeet, Markus. (2010): Schlichte Utopie. Abgerufen am 15. 02 2011 von http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70940366.html

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